Herzlich willkommen!


Hans-Jürgen Saknus Foto: hj.saknus

 

 

Liebe Besucherinnen und Besucher,

herzlich willkommen auf den Internetseiten des SPD Ortsvereins Künzelsau. An dieser Stelle möchten wir Sie über die aktuelle Arbeit unseres Ortsvereins und unserer Gemeinderatsfraktion informieren. Wenn Sie Fragen oder Wünsche haben, zögern Sie nicht, uns anzusprechen.

Freundliche Grüße

Hans-Jürgen Saknus 

 

12.03.2018 in Ortsverein

Große Linien aufzeigen!

 
Lusia Boos mit den Jubilaren Foto: spd kün

SPD-Generalsekretärin Luisa Boos bei den Sozialdemokraten in Künzelsau und Ingelfingen

 

Die Erneuerung der SPD war Hauptthema beim Jahresessen der SPD Ortsvereine Künzelsau und Ingelfingen. Luisa Boos, seit 2016 Generalsekretärin der SPD Baden Württemberg, warb dafür, gemeinsam Vertrauen in die SPD zurückzugewinnen. Ja, man werde aus der Wahlniederlage lernen und jeden Stein umdrehen, kündigte sie an. Es komme auf die Kommunikation mit Mitgliedern und Bürgern an. „Wir müssen zukünftig die großen Linien aufzeigen und von der Zukunft her denken und dürfen uns nicht im Kleinklein verheddern. Die Parallelität und Vielzahl an Themen sind in einem Wahlkampf nicht mehr zu vermitteln“ war eine der Erkenntnisse von Luisa Boos. Die Debattenkultur sei aber intakt, wie es die innerparteiliche Auseinandersetzung um den Einstieg die Groko gezeigt habe. Sie sei respektvoll geführt worden und das mache ihr Mut. Auf die Zukunft der Ortsvereine abzielend , forderte die Generalsekretärin, der Aufbruch in der Partei müsse auch von unten her erfolgen, nur im Miteinander werde die SPD wieder nach vorne gebracht.

Sie ermunterte die Anwesenden, sich aktiv einzubringen und freute sich mit den Ortsvereinsvorsitzenden Hans-Jürgen Saknus und Alfred Leuser darüber, dass an dem Abend mit Wilfried Beekes, Norbert Drehmann und Felix Härpfer längjährig treue Mitglieder geehrt werden konnten.

31.01.2018 in Kommunalpolitik

Neujahrempfang mit Leni Breymaier

 
Foto: spd kün

Klare Aussagen zur Groko, ohne verschworbelte Politikersprache

Rund hundert interessierte Bürgerinnen und Bürger und Repräsentanten des öffentlichen Lebens konnte Hans-Jürgen Saknus als Vorsitzender der Künzelsauer SPD beim Neujahrsempfang der Hohenloher SPD begrüßen. In seinem Eingangsstatement forderte er mehr solidarischen, von Verantwortung geprägten Zusammenhalt zwischen Arm und Reich und setzte damit eindrucksvolle Signale für Grundwerte, die unserer Gesellschaft als Fundament für Demokratie und Menschlichkeit dienen. Caroline Vermeulen, die Vorsitzende der Hohenloher Sozialdemokraten, verband ihre Neujahrsgrüße mit dem Wunsch, dass die Verhandlungen zwischen der SPD und den Christdemokraten zu einem guten Ergebnis führen.

Sehr kämpferisch in gewohnt klarer, von Politikfachsprache weitgehend befreiter und von schwäbischer Direktheit in Aussprache und Inhalt geprägter Sprache warb die Landesvorsitzende der SPD, Leni Breymaier, in ihrer Ansprache für die große Koalition und stellte die Ergebnisse der Sondierungsgespräche als Teilerfolge dar, die durchaus Grundlage für gelingende Koalitionsvereinbarungen sein könnten. Aufbauend auf sehr persönlichen Erfahrungen betonte sie die Bedeutung der gewonnenen Vereinbarungen für die Europapolitik, deren wichtigste Perspektive der Frieden in Europa sein müsse. Keine Generation vor uns habe in unserem Land eine so lange Friedensepoche erleben dürfen, der hohe Lebensstandard und unser Reichtum seien nur diesem Umstand zu danken. Allein schon die Lage in Europa erfordere den Eintritt in die Regierung, nachdem im Bundestag die Zahl der Abgeordneten sich mehre, die aus ihrer skeptischen bis ablehnenden Haltung gegenüber Europa keinen Hehl machten. Nach dem Motto, kleine Fortschritte seien wichtiger als gar keine, verteidigte sie auch die Sicherung des Rentenniveaus auf 48%, die wieder gewonnene gleiche Belastung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei den Beiträgen zur Krankenversicherung, die Vereinbarung einer Grundrente und die Vereinbarungen zur Asyl- und Flüchtlingspolitik. In all den Bereichen sei mehr zu wünschen, aber der Spatz in der Hand sei halt mehr als die Taube auf dem Dach. So erwartet sie auf dieser Basis, dass die Mehrheit der Sozialdemokraten in der Mitgliederbefragung grünes Licht zur Großen Koalition gebe, zumal bei den Koalitionsverhandlungen weitere Verbesserungen zu erwarten seien.

Als Vorsitzender der Künzelsauer SPD-Fraktion im Gemeinderat dankte Martin Probst der Landesvorsitzenden für ihren engagierten Vortrag und packte ihr mit zwei Forderungen ein dickes Paket für ihre Arbeit in Berlin, indem er von seiner Partei in den Verhandlungen mehr Engagement für Umwelt- und Klimapolitik forderte und in der Flüchtlingspolitik mehr Wahrhaftigkeit und Aktivitäten in der Bekämpfung der Fluchtursachen in den Heimatländern der Flüchtlinge durch Strukturpolitik.

19.01.2018 in Ankündigungen

Neujahrsempfang der SPD HOK und KÜN mit Leni Breymaier

 
Leni Breymaier, SPD Landesvorsitzende BaWü

Richtungsentscheid für die SPD?

Der Neujahrsempfang der Hohenloher und Künzelsauer Sozialdemokraten fällt in die spannende Phase für die Entscheidung zu einer weiteren Regierungsbeteiligung.

SPD Landesvorsitzende Leni Breymaier MdB hat sich mittlerweile auf Bundesebene als starke Stimme präsentiert. Sie wird in Künzelsau aktuell von der Lage in Berlin und den Ergebnissen und Aufträgen vom außerordenlichen SPD Bundesparteitag in Bonn berichten.

In einer Diskussionsrunde können die drängenden Fragen zur Politik für Deutschland und Europa ausgetauscht werden.

Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen!

19.09.2017 in Ortsverein

Endspurt im Wahlkampf

 
Ralf Ederer, Michael Sanwald, Wilhelm Lüdemann Foto: spd kün

Für die SPD, für Martin Schulz als Kanzler und den Wiedereinzug von Annette Sawade in den Bundestag - dafür stehen die Genossen in Künzelsau auf der Strasse und zeigen Flagge. Informationsmaterial verteilen, Aufmerksamkeit und Gespräche anbieten, kleine süße Päckchen verschenken - so werden die Wähler nochmals aufmerksam gemacht für die Bundestagswahl und den politischen Richtungsentscheid in der Republik.

Schaffen wir mehr Gerechtigkeit? Was wurde wahrgenommen von der Arbeit der letzten Jahre? Was hat Zukunft? Was bewegt die Bürgerinnen und Bürger?

Am Stand werden Gespräche geführt, zustimmendes und kritisches. Wir nehmen das auf und machen Mut, auf alle Fälle zur Wahl zu gehen und der SPD das Vertrauen zu schenken!

19.09.2017 in Ortsverein

Rentenkonzept der SPD ist breit aufgestellt

 
Katja Mast im Künzelsauer Biergarten Foto: spd kün

Mit Katja Mast war eine ausgewiesene Sozial- und Rentenexpertin bei den Biergartengesprächen des OV Künzelsau. Wir streiften viele Themen, im Kern ging es aber um die soziale Absicherung, vor allem im Alter. Hier die wichtigsten Punkte der SPD:

Eine gute Rente – das geht so

Verlässlich

Das Rentenniveau liegt heute bei 48 Prozent. Wir wollen nicht, dass es weiter absinkt und werden dafür sorgen, dass es auf der jetzigen Höhe bleibt. Und das Eintrittsalter zur Rente wird nicht weiter steigen! Gleichzeitig werden wir sicherstellen, dass der Beitrag zur Rentenversicherung für die Beschäftigten und Arbeitgeber nicht über 22 Prozent steigt. Das heißt: eine gute, verlässliche Rente ohne die jüngere Generation zu überfordern.

Gemeinsame Aufgabe

Um das zu schaffen, werden wir in einer Übergangszeit mehr Geld aus dem Steueraufkommen in die Rente geben. Auch auf längere Sicht funktioniert das, weil die Digitalisierung zusätzliche Produktivität bringt. Eine gute Rente für alle ist eben eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft.

Ein starkes Fundament

Wir machen die gesetzliche Rente auf Dauer stärker. Das geht, wenn mehr Menschen ihren Beitrag leisten: zum Beispiel Selbständige, die noch nicht anders fürs Alter abgesichert sind. Und wir werden allen Müttern – und Vätern – durch noch bessere Kinderbetreuung mehr Möglichkeiten geben zu arbeiten, wenn sie es wollen. Dadurch und durch eine systematische Einwanderungspolitik verhindern wir außerdem den Fachkräftemangel. Auch das ist gut für die Rente. Und, ganz wichtig: eine starke Tarifbindung. Denn gute Löhne für alle bringen gute Renten!

Für eine gute Rente müssen wir an vielen Stellen ansetzen. Wir sagen: Das lohnt sich. Darum wollen wir einen neuen Generationenvertrag.

 

  • mit der Solidarrente sorgen wir dafür, dass jemand nach einem langen Berufsleben eine Rente hat, die deutlich über der Grundsicherung liegt.
     
  • Wir werden die Erwerbsminderungsrente noch weiter verbessern – für alle, bei denen die Gesundheit nicht mehr mitmacht.
     
  • Selbstständige, die nicht anders fürs Alter abgesichert sind, werden wir in die Solidargemeinschaft der gesetzlichen Rentenversicherung aufnehmen.
     
  • Wir haben die Betriebsrenten noch attraktiver gemacht – auch für Beschäftigte kleiner und mittlerer Unternehmen.
     
  • Wir haben die private Altersvorsorge einfacher gemacht und die Grundzulage bei der Riesterrente erhöht – das ist gut vor allem für alle, die nicht so viel verdienen.
     
  • Wir haben eine vollständige Angleichung der Renten in Ost und West durchgesetzt. Damit wird die Deutsche Einheit bis 2025 endlich auch im Rentensystem hergestellt. Dafür haben wir seit Jahren gekämpft.

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