Die Frauenquote kommt – ENDLICH!

Veröffentlicht am 27.11.2014 in Bundespolitik
 

Die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und die SPD-Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Baden-Württemberg begrüßen die Einigung auf einen Gesetzesentwurf der schwarz-roten Bundesregierung über die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote. Sie gilt – ohne Ausnahmen – für die Aufsichtsräte von rund 100 börsennotierten Unternehmen in Deutschland. Sie soll 2016 in Kraft treten und beträgt 30 Prozent. Das Gesetz soll am 11. Dezember vom Bundeskabinett verabschiedet werden.

Die Landesvorsitzende der ASF Baden-Württemberg Anette Sorg sieht dies als einen enorm wichtigen Schritt zur Gleichstellung von Mann und Frau in der Arbeitswelt an. „Wir sind sehr froh, dass sich die Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) gegen die reaktionären Blockadespielchen der Union durchgesetzt hat. Denn die Politik der Selbstverpflichtungen der letzten Jahre hat in der Wirtschaft kaum Wirkung gezeigt. Wir haben heute die bestausgebildete Frauengeneration und dennoch sind sie in den Führungsgremien von Unternehmen nur vereinzelt anzutreffen. Wir werden das mit der Frauenquote nun endlich ändern und dafür sorgen, dass die gläserne Decke einen ordentlichen Sprung bekommt!“ erklärte Sorg. Der AfA-Landesvorsitzende Udo Lutz ergänzt: „Die Wirtschaft kann sich nicht erlauben, hochqualifizierte Frauen weiterhin von Führungsverantwortung auszuschließen. Dies wirkt sich negativ auf das Unternehmen und die Belegschaft aus. Die Frauenquote sehen wir als Beginn eines Kulturwandels in der Arbeitswelt. Jetzt wird auch über die Gleichstellung der Geschlechter in anderen Positionen zu reden sein. Dazu haben wir noch einen enormen Handlungsbedarf, was die Gehaltsunterschiede zwischen männlichen und weiblichen Beschäftigten angeht.“, so Lutz.

Die beiden Landesvorsitzenden heben auch die Wichtigkeit der Entscheidung hervor, dass Sitze in Aufsichtsräten leer bleiben, wenn die Quote nicht erfüllt wird. „Wir reden hier von den größten Unternehmen in unserem Land. Wir gehen nicht davon aus, dass diese nicht in der Lage sind, 30 Prozent der Aufsichtsratsplätze mit Frauen zu besetzen, denn es gibt genügend qualifizierte Frauen. Wir müssen den Unternehmen aber klar signalisieren, dass es ein Weiterso nicht geben kann, ohne dass sie selbst Nachteile erfahren.“, positionieren sich Sorg und Lutz abschließend.

Homepage ASF Schwäbisch Hall und Hohenlohe

SPD Künzelsau auf Facebook

WebsoziInfo-News

26.10.2020 07:20 Thomas Oppermann
Thomas Oppermann, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, ist mit nur 66 Jahren verstorben. Die SPD trauert um ihn und ist im Gedenken bei seiner Familie. Beitrag auf zdf.de

25.10.2020 23:30 Starkes Zeichen für die, die dieses Land durch die Krise tragen
Die Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst ist für Fraktionsvizin Katja Mast ein starkes Zeichen für alle, die das Land durch die Krise tragen. Tarifpartnerschaft und Mitbestimmung wollen wir weiter stärken. „Es ist geübte Praxis, dass sich die Politik bei der Kommentierung von Ergebnissen bei Tarifverhandlungen zurück hält. Doch heute geht das nicht ganz. Denn: Es ist

22.10.2020 09:36 SPD-Wirtschaftsforum veröffentlicht Positionspapier zur Wirtschaftspolitik in den Ländern
Berlin, den 20. Oktober. Das Wirtschaftsforum der SPD e.V. hat heute das Positionspapier „Innovativ, zukunftsorientiert, nachhaltig – Best-Practice-Beispiele sozialdemokratischer Wirtschaftspolitik auf Länderebene“ veröffentlicht. Zu dessen UnterstützerInnen zählen hochrangige WirtschaftspolitikerInnen aller 16 Länder des Bundes.Im Fokus stehen Kernbereiche sozialdemokratischer Wirtschafts-, Industrie- und Arbeitspolitik, die auf gute Arbeitsplätze, Investitionen in Infrastruktur und Innovation und gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen

Ein Service von websozis.info

Besucher der Homepage

Besucher:773772
Heute:28
Online:1