„Frauen auf der Flucht besser schützen“

Veröffentlicht am 07.03.2016 in Europa

Schwerpunkt des Internationalen Frauentags sind weibliche Flüchtlinge in der EU

„Frauen, die nach Europa fliehen, sind allzu häufig geschlechts-spezifischer Gewalt ausgesetzt oder sie werden auf andere Art diskriminiert“, meint die Europaabgeordnete und stellvertretende Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), Evelyne Gebhardt. Dabei besteht die Mehrheit der Flüchtlinge nach den neuesten Statistiken des UN-Flüchtlingshilfswerks inzwischen aus Frauen und Kindern. Gerade Frauen begeben sich während ihrer gefährlichen Reise nach und durch Europa in Gefahr, Opfer von Menschenhandel, Zwangsprostitution oder sexuellem Missbrauch zu werden.

„Leider sehen wir in Europa Flüchtlinge viel zu sehr als Bedrohung und nicht als Menschen, die unseren Schutz brauchen, weil sie vor Krieg und Verfolgung fliehen“, bedauert die Hohenloherin Gebhardt. „Dabei sind unter den Flüchtlingen auch unzählige Frauen, die in einer Diktatur lebten, die für die Bildung ihrer Töchter kämpften und deren Heimat in einem wahnwitzigen Krieg zerstört wird. Diese Frauen stehen jetzt an der Grenze zu Europa. Da dürfen wir ihnen nicht die kalte Schulter zeigen oder mit Maschinengewehren drohen.“

Stattdessen fordert Gebhardt mehr legale Wege nach Europa, damit Flüchtlinge nicht länger dem mafiösen Menschenschmuggel ausgesetzt sind. „Anstelle von Stacheldrahtzäunen an unseren Grenzen und Betonmauern in den Köpfen brauchen wir endlich ein gemeinsames System zur menschenwürdigen Unterbringung von Flüchtlingen in Europa“, so Evelyne Gebhardt. „Daher unterstütze ich den Bericht des Europäischen Parlaments für einen besseren Schutz von Frauen auf der Flucht.“

Hintergrund: Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, stimmt das Europäische Parlament über den Bericht zur Situation weiblicher Flüchtlinge und Asylsuchender ab, in dem die Europäische Union sowie insbesondere die nationalen Regierungen dazu aufgefordert werden, geeignete Schritte zu ergreifen, um Frauen auf der Flucht adäquat zu schützen. 

 

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