Hermann-Josef Pelgrim beim SPD-Kreisparteitag

Veröffentlicht am 22.11.2010 in Landespolitik

Hermann-Josef Pelgrim

„Hohenlohe ist ein dünnbesiedelter ländlicher Raum und zugleich Standort von bedeutenden Industrieunternehmen. In vielen Belangen ist man im Wahlkreis 21 noch nicht in der Gegenwart angekommen. Dadurch ist die Zukunftsfähigkeit gefährdet. Deshalb brauchen wir neue Ansätze für Hohenlohe".

Während anderwärts der ICE verkehrt, ist die Region der Weltmarktführer auf die Bimmelbahn angewiesen. Hohenlohe ist von der Eisenbahn weitgehend abgekoppelt. Es gibt bei der Bahn keine Planung zur Änderung dieses Zustandes. Die Kommunen haben sich mit dem Bau der S-Bahn bis Öhringen selbst geholfen. Das darf nicht zum Normalfall werden.

In Hohenlohe stagniert die gesellschaftliche Entwicklung. Die Organisation des Schulwesens, die Angebote für Kleinkinder oder die Einrichtungen für Senioren sind noch auf das konservative Familienbild ausgerichtet. Dadurch wird die Zuwanderung zur Ausnahme und die Abwanderung zur Regel. Hohenlohe hat bei der Zuweisung an Finanzmitteln und bei der Einstufung von Bedarf noch immer den Status eines ländlichen Raumes und wird deshalb nicht wie andere Regionen gefördert:
Es gibt zu wenig Ärzte, viel zu wenig Studienplätze, der ÖPNV endet gegen 20 Uhr, das Breitband kapituliert vor normalen Fotografien, die Stadt Krautheim ist überschuldet und so fort. Der Rückstand gegenüber den Ballungsgebieten wird immer größer.

Die Integration von Zuwanderern und Ausländern steht in Hohenlohe selten auf der Agenda. Dadurch wird die negative demografische Entwicklung zusätzlich verstärkt.

Hohenlohe redet nicht immer mit einer Zunge. Schwäbisch Hall, Künzelsau und Öhringen haben aber gemeinsame Interessen. Nicht nur der Zuschnitt des Wahlkreises 21 legt diese Gemeinsamkeit nahe.

Hermann Josef Pelgrim, der Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall, will die Interessen des Raumes bündeln und als Landtagsabgeordneter vertreten.

Seine Chance auf ein Landtagsmandat ist die Änderung des Landtagswahlrechts. Da die Stimmen bei der zweiten Auszählung nicht mehr tatsächlich, sondern in Prozentwerten verrechnet werden, hat Hermann Josef Pelgrim im kleinen Wahlkreis 21 gute Aussichten auf ein Mandat.

Pelgrim fährt fort:

„Auch in Deutschland lebt man über seine Verhältnisse. Die Schuldenlast der Kommunen wäre noch schneller gestiegen, wenn die Kanzlerin nicht die späte Einsicht gehabt hätte, die Gewerbesteuer nun doch nicht abzuschaffen.
Der Trend zur Entsolidarisierung ist aber ungebrochen: Im Gesundheitswesen ist man von der paritätischen Finanzierung abgegangen. Der Arbeitgeberanteil wurde nicht an die gestiegenen Kosten angepasst.

Die fehlende Bereitschaft, gegen Dumping-Löhne zu kämpfen, die Ausweitung der Leiharbeit, der Tafelladen als Normalfall, die gegen die Mehrheit der Menschen in unserem Lande durchgeboxte Verlängerung der Laufzeit für Atomkraftwerke – all diese Beispiele zeigen, dass die SPD als das soziale Gewissen in unserem Lande gefordert ist.
Auch in Deutschland schwindet das Vertrauen der Menschen in die Politik. Wir in der SPD wissen, dass in solchen Krisen immer die SPD gefragt ist. Wir sind bereit.“

 

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