SPD will Gemeinden beim Breitbandausbau entlasten und stärken

Veröffentlicht am 08.05.2018 in Aus dem Parteileben
 

Die Delegationen aus Schwäbisch Hall und Hohenlohe, von links nach rechts: Tom Kühner (Neunstein), Caroline Vermeulen (Öhringen), Matthias Klotz (Schrozberg), Annette Sawade (Schwäbisch Hall), Kevin Leiser (Blaufelden).

 

Bruchsal – Am vergangenen Samstag debattierte die SPD Baden-Württemberg auf ihrem Landesparteitag über die Digitalisierung. Die Delegationen aus den Kreisverbänden Schwäbisch Hall und Hohenlohe brachten sich dabei mit einem Antrag ein, der einstimmig angenommen wurde.

„Ich bin froh, dass wir weiter Druck bei der Umsetzung der Digitalisierung machen. Gerade im ländlichen Raum muss endlich mehr passieren. Die SPD hat ein umfangreiches Paket zur Umsetzung der Digitalisierung in der Arbeitswelt und zum Breitbandausbau geschnürt.“, so die Schwäbisch Hallerin Annette Sawade. Mit dem Leitantrag des Landesvorstands und dem innovativen Antrag des SPD-Ortsvereins Schrozberg strebt die SPD ein glasfaserbasiertes Gigabit-Netz an, will künftig nur noch Netze mit mindestens 100 Mbit/s fördern und die Kommunen bei Planung sowie Antragstellung entlasten.

 

Außerdem sollen die Gemeinden künftig alle Kosten des Breitbandausbaus erstattet bekommen. „Wir verstehen das Internet als Teil der Grundversorgung. Deshalb wollen wir die Gemeindeordnung ändern, um den Gemeinden mehr Möglichkeiten beim Ausbau zu geben. Der Antrag hat viel Arbeit gemacht, aber es hat sich gelohnt. Die SPD ist sich hier einig. Jetzt steht die parlamentarische Arbeit an.“, so der Antragsteller Kevin Leiser aus Blaufelden.

 

Die SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier gedachte in ihrer Rede auch den verstorbenen Genossen Ulrich Lang und Armin Bönisch. „Diese beiden Größen werden uns fehlen. Unsere Gedanken sind bei ihren Familien.“ Mit diesen Worten beendet Breymaier die Schweigeminute.

 

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