Die SPD FRAUEN Schwäbisch Hall - Hohenlohe freuen sich über die
Zustimmung zum Gewalthilfegesetz. Der Bundestag hat es am 31. Januar
2025, an einem der letzten Sitzungstage beschlossen. Damit wird es ein
Recht auf Beratung und Schutz für Gewaltbetroffene geben.
"Der Deutsche Frauenrat, UN Women Deutschland und die Zentrale
Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser hatten sich gemeinsam mit
breiten Bündnissen für dieses Gesetz stark gemacht. Darunter waren neben
Fachverbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen, auch viele
prominente Persönlichkeiten, wie Ursula Karven, Natalia Wörner, Ruth
Moschner oder Hannes Jaenicke. Ein Brandbrief und eine Petition auf der
Kampagnenplattform innn.it mobilisierten zudem über 110.000 Bürgerinnen
und Bürger." (siehe auch
www.frauenrat.de/ueberwaeltigender-erfolg-fuer-frauenrechtsorganisationen)
"Auch ich hatte die Petition unterschrieben und freue mich, dass das
Gesetz noch verabschiedet wurde. Nun muss der Bundesrat zustimmen und
die Umsetzung folgen.", erzählt die Kreisvorsitzende der SPD FRAUEN
Stephanie Paul. "Es gibt viele Themen, die einer Umsetzung und
Unterstützung durch die Politik brauchen. Themen, die uns oder unsere
Mitmenschen direkt betreffen. Wegschauen, weil es aktuell nicht mein
Thema ist, darf nicht die Lösung sein. Nur schwarz-weiß einzelne Gruppen
ausweisen zu wollen, wird das Grundproblem Gewalt gegen Frauen und
andere vermeintlich Schwächere nicht lösen. Wir brauchen Beratung und
Schutz für Betroffene und ausreichend Prävention."
Es lohnt sich sich einzusetzen. "Politik ist auf die Durchsetzung
bestimmter Ziele besonders im staatlichen Bereich und auf die Gestaltung
des öffentlichen Lebens gerichtetes Handeln von Regierungen,
Parlamenten, Parteien, Organisationen o. Ä." definiert der Duden. Dabei
kann o.Ä. jede / jeder von uns sein.