SPD-Ortsverein Künzelsau-Ingelfingen ehrt langjährige Mitglieder

Traditionell werden eigentlich zum Ende des Jahres die jeweiligen Jubilare  in der SPD Künzelsau-Ingelfingen geehrt. Dies war die letzten beiden Jahre wegen Corona nicht möglich und deshalb fand die Ehrung der Jahre 2020 bis 2022 dieses Jahr im Mai statt. Der Ortsverein lud dazu die Mitglieder in das Restaurant Da Luana auf dem Ballenwasen ein.

Die Jubilare, die auf insgesamt mehr als 695 Jahre SPD-Mitgliedschaft blicken können, wurden von der langjährigen Europa-Abgeordneten Evelyne Gebhardt geehrt. Die stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, Eva Neubert, begrüßte die zu Ehrenden und mit ihnen auch den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Hermann Bachmaier. Sein Nachfolger als Bundestagsabgeordneter, Kevin Leiser, konnte wegen des Landesparteitags nicht dabei sein.

Geselligkeit und viele Geschichten der Jubilare standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Überlagert wurde die fröhliche Stimmung aber durch den kriegerischen Überfall auf die Ukraine, der ausführlich diskutiert wurde.

„Wir dachten, dass wir Kriege mitten in Europa überwunden hätten. Die vergangenen Wochen haben uns gezeigt, dass der Frieden, wie ihn uns die Europäische Union nach dem Zweiten Weltkrieg gebracht hat, leider keine Selbstverständlichkeit ist. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die EU-Mitgliedstaaten nun geschlossen an Seite der Ukraine zusammenstehen“, erklärte Evelyne Gebhardt. Willy Brandt und seine Ostpolitik seien Gründe gewesen, in die SPD einzutreten, als sie in den 70er Jahren von Frankreich nach Deutschland zog.

„Es ist gut, dass wir in diesen Zeiten einen Bundeskanzler wie Olaf Scholz haben. Olaf Scholz handelt überlegt und besonnen. Das ist bei den aktuellen Fragen dieser Tragweite umso wichtiger“, lobte Hermann Bachmaier den Kanzler, mit dem er einst im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages eng zusammengearbeitet hatte.

An diesem Abend wurden geehrt:

Michael Sanwald für 20 Jahre

Wim Buesink für 25 Jahre

Birgit Muth für 30 Jahre

Alfred Leuser für 40 Jahre

Karin Hagdorn für 45 Jahre

Hans Hagdorn für 45 Jahre

Wilhelm Lüdemann für 50 Jahre

Martin Probst für 50 Jahre

Wilhelm Hofmann für 50 Jahre

Die Jubilare, die nicht dabei sein konnten werden bei einer der nächsten Veranstaltungen geehrt.

Bildunterschrift: von links nach rechts: Birgit Muth, Wim Buesink, Michael Sanwald, Wilhelm Hofmann, Martin Probst, Evelyne Gebhardt, Alfred Leuser, Hans Hagdorn, Karin Hagdorn, Eva Neubert. Es fehlen Wilhelm Lüdemann und Hermann Bachmaier.

 
Friedenskundgebung in Künzelsau

Friedenskundgebung in Künzelsau
Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der russischen Regierung gegen die Ukraine
erschüttert die Welt, insbesondere uns Menschen in Westeuropa. Seit über 80 Jahren leben
wir in Frieden, in Wohlstand und in Freiheit. Viele Katastrophen und Kriege haben sich
seither auf der Welt ereignet, doch nun, mit dem russischen Krieg in der Ukraine, vor den
Toren der EU und in Europa, erleben wir unmittelbar seine grausamen Folgen.


Wir stellen uns dem Krieg entgegen, indem wir die Menschenwürde und unsere
europäischen Werte hochhalten: Zusammenhalt, Demokratie, Freiheit und Freundschaft
über Grenzen hinweg. Dafür gehen wir gemeinsam auf die Straße und sagen laut: „Nein zu
Krieg und Gewalt.“ Gemeinsam treten wir ein gegen Hass und Gewalt, für Frieden und
Gerechtigkeit.


Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat eine humanitäre
Katastrophe ausgelöst. Millionen von Menschen, vor allem Frauen und Kinder sind auf der
Flucht: Sie suchen Schutz im eigenen Land, in den direkten Nachbarländern wie Polen,
Ungarn, der Slowakei und Rumänien, und in allen anderen europäischen Staaten. Auch hier,
in Künzelsau, im Hohenlohekreis, sind bereits Schutzsuchende aus der Ukraine eingetroffen.


Wir helfen denen, die als Schutzsuchende zu uns kommen, geben ihnen ein Zuhause, Wärme
und Hoffnung. Wir helfen denen, die vor Ort bleiben mit Spenden. Wir zeigen uns solidarisch
mit den Menschen in der Ukraine und jenen auf der Flucht. Dafür gehen wir gemeinsam auf
die Straße und sagen laut: „Seid willkommen bei uns.“


Wir laden herzlich zu unserer angemeldeten Kundgebung auf den Wertwiesen in Künzelsau
am Freitag, 18. März 2022, um 16.30 Uhr ein. Mit Abstand, FFP2-Masken und kurzen Rede-sowie
Musikbeiträgen wollen wir ein Zeichen setzen: für den Frieden, für die Solidarität,
gegen Hass und Gewalt.

 
Neuer Vorstand auf der Hauptversammlung gewählt

Neuwahlen standen an bei der Hauptversammlung des SPD-Ortsvereins Künzelsau-Ingelfingen. Mit der Wahl von Simon Rydel als neuem Vorsitzenden und Eva Neubert als stellvertretende Vorsitzende übergab Hans-Jürgen Saknus nach 9 Jahren die Führung des Ortsvereins in jüngere Hände. Mit Norbert Drehmann als weiterem Stellvertreter, Birgit Muth als Kassiererin, Martin Probst als Schriftführer und den Beisitzer/innen Ulla Ziegler, Ralf Ederer, Hans-Jürgen Saknus, Johannes Scholl und Kilian Brümmer wurden bewährte und neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.

In seinem letzten Bericht als Vorsitzender verwies Hans-Jürgen Saknus auf erfolgreiche Veranstaltungen in seiner Ära und beschrieb gesellschaftliche Gefährdungen, die gerade in der Corona-Krise sichtbar geworden seien. Birgit Muth zeigte in ihrem Kassenbericht die gute finanzielle Situation des OV, so dass der Vorstand einstimmige Entlastung erfuhr.

Als Bewerber für die Kandidatur zur Landtagswahl stellten sich Patrick Wegener und Kim Wagner vor. Die emotionale Verbundenheit mit Hohenlohe nannten beide als ein wesentliches Motiv für ihre Bewerbung und formulierten als Ziel ihrer Kampagne, die Anliegen der Menschen hier aufzunehmen. Demographie, Nachhaltigkeit und Digitalisierung sehen sie als Querschnittsthemen für den Wahlkampf.

 
Ehrungen bei der SPD-Kupferzell
V.l.n.r.: Erhard Bock, Kim Wagner, Manfred Schlegel

Vor wenigen Tagen hat sich der SPD Ortsverein Kupferzell im Landgasthofkrone getroffen. Nach einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2019, haben die anwesenden Mitglieder ihren Fokus auf das bevorstehende Jahr gerichtet. Gemeinsam wurden Themen und Veranstaltungen diskutiert, die das kommende Jahr dominieren sollen.

 
Urgesteine der SPD Künzelsau geehrt
Nik Sakellariou, Martin Probst, Wilhelm Lüdemann, Birgit Muth, Hans-J. Saknus© SPD KÜN

98 Jahre kommunalpolitische Arbeit - Erinnerungen als Broschüre

Drei besondere Würdigungen gab es beim SPD Ortsverein Künzelsau-Ingelfingen: Anlässlich der Jahreshauptversammlung erinnerte der Künzelsauer Ortsvereinsvorsitzende Hans-Jürgen Saknus an das jahrelange Engagement dreier Künzelsauer Parteimitglieder.

Birgit Muth, die nunmehr 30 Jahre Mitglied der SPD ist, gehörte dem Künzelsauer Gemeinderat von 1989 bis 2014 an und war von 2001 an Fraktionsvorsitzende. 2014 wurde sie in Nachfolge von Wilhelm Hofmann in den Kreistag gewählt.

Martin Probst war von 1979 bis 1999 Mitglied des Kreistages, von 2009 bis 2019 Künzelsauer Stadtrat, seit 2014 auch als Fraktionsvorsitzender.

Auf stattliche 38 Jahre Gemeinderatsarbeit blickt Wilhelm Lüdemann zurück. Er hat in dieser Zeit drei Künzelsauer Bürgermeister erlebt: Herbert Frenz, Volker Lenz und Stefan Neumann.

Um den politischen Werdegang der langjährigen SPD-Mandatsträger zu würdigen und die eine oder andere Erinnerung lebendig zu halten, hat der Ortsverein zwei kleine Broschüren aufgelegt. Ebenso faktenreich wie humorvoll erzählen die ehemaligen Mandatsträger darin von ihrem Weg in die Politik, über prägende Gestalten wie Fritzmartin Ascher, Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Erhard Eppler, aber auch über manch kuriose Begebenheit in der Kreisstadt. Die Broschüren waren am Abend rasch vergriffen.

 

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